Weiblichkeit und Frau Sein – eine lange Reise

Bist du in der Phase der aufblühenden Frau, in deiner vollen Blüte oder in der Zeit deiner Schattenblüte? Jede Phase im weiblichen Körper hat ihre Zeit mit allen jeweiligen Stärken und Anfälligkeiten darin. Die Zeit/Reise deiner Weiblichkeit verbirgt ein magisches Potenzial.

Wie fühlst du dich mit dir in deinem weiblichen Körper?
Wie fühlst du dich mit deinem Frau-Sein und mit deinen weiblichen Qualitäten?

Die westliche Kultur akzeptiert im Allgemeinen das, was sich rational begreifen lässt, medizinisch zählen Fakten wie

Alter
Regelmäßiger Zyklus
Zeugungs- und Gebärfähigkeit 
Ablauf von Geburt/en
Wechseljahre 
Gesundheit im Alter

#01  Was bedeutet Weiblichkeit

Weiblichkeit umspannt weit aus mehr, als Fakten darlegen können. 

Wie können wir Weiblichkeit definieren?

Es gibt so viel Verwirrung im Denken und im Fühlen und Weiblichkeit scheint ein komplexes Thema zu sein, welches auch sehr im Mittelpunkt des Mainstream steht. 

Gehen wir davon aus, dass jede Frau zunächst individuell definiert, was Weiblichkeit ist. Wenn wir die Aspekte-Vielfalt benennen wollen, um uns darin auf Gemeinsamkeiten im Gespräch zu finden, würde Weiblichkeit sich so beschreiben lassen können:

Anmerkung: In einer Gruppe von Männern und einer weiteren Gruppe von Frauen teilten wir zunächst geschlechterspezifisch unsere Meinung über das Weibliche und über das Männliche. Nach der sehr offenen und ehrlichen Diskussionsrunde begegneten wir uns im Anschluss gemeinsam, um uns über das was uns zum Thema bewegte, auszutauschen.

Genannt wurden in dieser Gruppe von Frauen und Männern zur Frage „was ist weiblich“?

Sanft, weich, rund, mütterlich, nährend, umfangend, empfänglich 

Ganz klare Grenzen setzend oder auch sich vage verhaltend

Nein sagend zu dem was gegen das Leben geht. Heilige Wut.

Das Leben verkörpernd

Erdhaftigkeit, Körperlichkeit

Leidenschaftlich stark

Wechselbad, Launenhaftigkeit

Das weibliche Körperbewusstsein ist also sehr eng verbunden mit dem Psychisch-Seelischen und oft auch stark schwingend mit dem Umfeld.

#02  Anleitung zum Weiblich sein und zum Frau-Sein

Insbesondere steht die Frage im Raum, ob wir im guten Sinne und offen zur Weiblichkeit angeleitet wurden.

Die Frage der Wertigkeit des Weiblichen und des Frau-Seins steht dabei immer wie ein Elefant im Raum, über den oftmals nicht geredet wird.

Daraus folgt oft auch der generelle Umgang mit Wertschätzung: Zum Weiblichen generell, zum Weiblichen von anderen Frauen hin. Auch zum Männlichen hin wird Wertigkeit sichtbar: Wird das Männliche gänzlich oder in manchen Anteilen abgewertet oder aufgewertet?

Was wären also Eigenschaften, die weiblich wären, die du jedoch negativ belegt hast aufgrund deiner Vorbilder und deiner Erfahrungen und somit deiner geprägten inneren Haltung?

Du kannst dich fragen:

Wo bin ich in meiner Abwertung eher Opfer und/oder Komplizin des Patriarchats geworden und bin eher von Angst vor der schöpferischen Urkraft getrieben, als durch Entdeckungsfreude?

#03  Auf Entdeckungsreise zu mehr Weiblichkeit

Solltest du also auf deiner Entdeckungsreise zu deiner Weiblichkeit Neuem begegnen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du bemerkst, dass du jahrelang, vielleicht jahrzehntelang hart mit dir selbst warst und gegen deine eigene Weiblichkeit gearbeitet hast. Dann geht es nun darum, dir selbst zu verzeihen und die neuen Wege beherzt zu gehen.

Lass uns nun einige definitiv weibliche Attribute anschauen und in tiefe Akzeptanz damit gehen:

Der Rhythmus – die Gezeiten des Körpers achten

Top und Down in der Sexualität – Lust und Ekstase – die Wellen surfen

Regulierung – sich selbst in den eigenen Zyklen kennenlernen und hindurchführen


#04  Das körperliche Erwachen

Zunächst kommt mit dem Erwachen vom Kind sein zur Frau die Monatsblutung und somit ein weiblicher Zyklus in dein Leben. Das heißt, zyklisches Erleben wird durch den Ablauf des Regelzyklus nicht linear definiert, sondern verläuft einer ständig sich wiederholenden Welle  durch unterschiedliche Phasen mit Aufbau, Peak und Abbau.

Der Regelzyklus beschreibt eine tiefe Grundordnung, auch wenn es innerhalb dieser Grundordnung unterschiedliche Phasen gibt.

Im Grunde ist eine Frau von daher viel berechenbarer als ein Mann, der der Gefahr viel größer ausgesetzt ist, plötzlich und schlagartig von Adrenalin oder Testosteron überschwemmt zu werden.

#05  Der Zyklus in seiner eigenen Ordnung – oder Irritation

Schauen wir also auf den Beginn der Menstruation. Die erste körperliche Initiation für das junge Mädchen. Es ist die Phase des Frühlings; Es ist das innere Kind, welches langsam zur Frau wird. Noch ist die freudvolle, wilde Energie des Mädchen zu spüren, die leider oft genug von Erziehenden in Bahnen mit angstvoller Überlagerung gezwängt wird.

Die erste Zyklushälfte

Unser Zyklus beginnt am Tag Eins – dem Eintritt der  Periodenblutung, welche der Phase des Neumondes entspricht. Ein zarter Aufbau der Schleimhaut und die Stärkung für einen weiteren Zyklus beginnt nun.

Unter einem regelmäßigen Zyklus verstehen wir nicht die exakten 28/29 Mondphasen-Verlaufs-Tage bis zum nächsten Neumond, sondern ein etwas kürzerer oder längerer Zyklus kann ebenfalls „normal“ sein.

In der Zuarbeitung auf den Eisprung hin, nehmen Östrogene zu. Die Östrogene bestimmen also die erste Hälfte des Zyklus maßgeblich. Eier mögen springen, um in der Mitte des Zyklus schwanger zu werden. Dies würde der fruchtbaren Phase oder der Vollmondphase entsprechen.

Auch ist die sexuelle Lust von Frauen kurz vor und während des Eisprungs am größten. Sogar so groß, dass sie sich sehr archaisch angelehnt sogar mit dem „bad boy“ verbinden würden, der ihnen kraftvoll erscheint für eine Zeugung von starken Nachkommen. Ob er gut für dich sorgen kann nach einer Empfängnis und nach der Geburt von Kindern steht zu diesem Zeitpunkt oft hinten an.

Es ist nach wie vor so, dass wir Frauen vor allem in jungen Jahren eine enorm hohe Zahl an Eiern ausschütten. Von daher ist es nach wie vor aus biologischer Sicht am erstrebenswertesten, bereits in jungen Jahren Kinder zu bekommen.

Die zweite Zyklushälfte

Springt das Ei um den 13./14. Zyklustag, mit Östrogen-Höchststand im Zyklus, dann wird es anschließend unmittelbar in den Luteinisierungsphase in den Gelbkörper umgebaut.

Dafür ist das Hormon Progesteron zuständig. Es hat bei einem 28/29 Tage Zyklus seinen Höchstwert circa eine Woche vor dem Eintreten der Menstruation und sinkt dann sehr schnell ab, wenn kein befruchtetes Ei und dadurch keine Schwangerschaft vorliegt. Es steigt an, wenn ein Ei befruchtet ist zur Vorbereitung auf die Einnistung.

Ist zu wenig Progesteron im Zyklusgeschehen vorhanden, dann ist die Möglichkeit, einem befruchteten Ei ein wohliges Nest zu geben, vermindert. Fehlgeburten zum Beispiel können die Folge sein.

In der zweiten Zyklushälfte, unter mehr Progesteron-Einfluss, tickt die weibliche Hormonlage auch etwas anders als unter dem Östrogenschub. Die Frau schaut doch eher nach den versorgenden Qualitäten eines Mannes.

Progesteron sinkt spätestens mit 38 Jahren bei fast allen Frauen kontinuierlich ab, so wie auch bei Männern mit dem älter werden.

Es kann jedoch auch sein, dass aus unterschiedlichen Gründen das Progesteron bereits in jungen Jahren zu wenig vorhanden ist. Oft ist es für Frauen direkt spürbar, wenn der Progesteron-Spiegel vor dem Eintritt der Regelblutung sehr absinkt. Körperliche und psychische Beschwerden und Stimmungsabfall oder Launenhaftigkeit können mehr oder weniger ausgeprägt sein.

#06  Anfreunden mit deinem Zyklus

Für Frauen ist ihr hormoneller Zyklus seit der ersten Blutung ein maßgeblicher Gefährte, Spiegel ihres weiblichen Bewusstseins und eng verknüpft mit dem körperlichen-seelischen Wohlbefinden.

Die gute Nachricht ist, du kann dich mit deinem Zyklus anfreunden. Du kannst die positiven Seiten wertschätzen lernen und dich mit den vermeintlich negativen Seiten anfreunden.

Schmerzen beim Eisprung oder bei der Periode zu haben, Stimmungsschwankungen vor allem vor der Blutung festzustellen, kann ebenso unangenehm sein, wie die Erklärungen deiner weiblichen Vorfahren, die dich mit ihrer Einstellung früh zu deiner Blutung und dem weiblichen Zyklus negativ geprägt haben.

Je besser du deinen Zyklus kennst, je mehr du dich  mich mit dem natürlichen Zyklusgeschehen und deinem Körper befasst, desto eher hast du die Chance, ein entspanntes und ein gutes Handling im Umgang damit zu etablieren.

Eine Frau und ihr Körpersystem ist im Besonderen mit dem zyklischen Charakter der weiblichen Natur verbunden und somit auch mit der reinen Quelle weiblicher Energie.

Hormonelle Veränderungen, die mit den unterschiedlichen Zyklusphasen in unser Leben kommen, bringen viel Auf und Ab, eröffnen aber auch ungeahnte Möglichkeiten.

Bei Zyklusbeschwerden, Kinderwunsch, bei Post-Pill-Syndrom und Wunsch zur natürlichen Empfängnisverhütung gibt es solide Vorgehensweisen und natürliche Behandlungswege, um die Selbstheilkräfte zu aktivieren und gesunde Weiblichkeit zu stärken.

#07  Wunsch nach Mutterschaft 

Der Wunsch, selbst Mutter zu werden, die Zeit der Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes bringt uns in allen Zellen unseres Körpers in Kontakt mit dem kleinen oder jungen Mädchen, welches in uns ist und mit den Themen unserer ganzen weiblichen Ahnenlinie,

So einiges wird aufgerollt an Erinnerungen, die Themen der Vergangenheit können regelrecht in das Bewusstsein der werdenden Mutter einfluten und eine Frau zeitweise damit auch überfordern. Sie möchte ja nach ihren eigenen Vorstellungen ihr Kind gebären und aufziehen.

Was geschieht im Umbruch, wenn du als Frau das erste Mal Mutterschaft erlebst?

Heute wollen Frauen meist erst später schwanger werden aus verschiedenen Gründen. Es hat sich auch gegenüber vorzeitlichen Erfahrungen/unserer Ahninnen, nichts daran geändert, große Angst davor zu haben ungewollt schwanger zu werden, weshalb sich Frauen oftmals nicht für die natürliche Geburtenregelung entscheiden, sondern schnell zur Pille greifen.

Auf der anderen Seite sehen wir auch Frauen, die gerne schwanger würden und zum Teil eine enorme finanzielle und psychische Anstrengung für einen Befruchtungsvorgang investieren.

Ein späteres Gebäralter, eine langjährige Pillen-Einnahme und dadurch möglicherweise ein vermehrter Verlust der natürlichen Hormone oder auch Themen der Partnerschafts/Wahl können dabei eine Rolle spielen, nicht so leicht schwanger zu werden.

Auch wissen wir, dass sich die Spermien beim Mann heutzutage langsamer bewegen können oder auch mengenmäßig weniger vorhanden sein können als früher.

Um sich auf eine Geburt vorzubereiten, darfst du dir gerne eine sanfte Körperbehandlung nehmen, die dich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und spirituell auf das Ankommen deines Babys vorbereitet. 

Trauer über Fehlgeburt/en oder Todgeburt/en zu verarbeiten dauert seine Zeit und ist prägende Erfahrung in deinem Weiblich-Sein.

Für eine Unterstützung in diesen Phasen bin ich für dich da.

#08  Attraktiv sein, intensive sexuelle Erfahrungen und Intimität

Nach dem Frühling folgt der Sommer. Die noch zarte Knospe öffnet sich und zeigt ihre Schönheit.

Du setzt dich intensiver mit deinem Frau-Sein auseinander. Außer der Frage, ob du eine Mutter sein möchtest und was dich mit dem Muttersein verbindet geht es immer auch um dich als Frau und um deine Weiblichkeit.

Was verbindest du mit Frau Sein?

Wie entdeckst du Sexualität für dich in erweitertem Erleben?

Kannst du Intimität zulassen?

Was sind deine Ängste, Wünsche, Träume und Sehnsüchte
und woher rühren sie, beziehungsweise aus was heraus nähren sie sich?

Vielleicht hast du frühe Erfahrungen von emotionalem oder sexuellem Vertrauens-/Missbrauch gemacht. So hältst du deine Blüte vielleicht ängstlich und schamhaft geschlossen oder du neigst möglicherweise dazu, dich selbst zu wenig zu fühlen.

Du bist mehr beim Anderen als bei dir selbst oder öffnest dich für mehr PartnerInnen als dir gut tut oder für die falschen PartnerInnen.

Deine Konflikte zu Themen in Beziehung und Sexualität gibt es auch in anderen Beziehungen. Setze dich mit deinen Wünschen auseinander und thematisiere es als Paar oder als Single. Gerne unterstütze ich dich dabei.

#09  Nährende Mutter und/oder sexuelle Frau

Ich lade dich ein, in dich zu gehen – frage dich:

Was sind meine Bedürfnisse?

Wie kann ich liebevoll zu mir selbst sein, mich selbst bemuttern?

Bin ich Mutter von Kindern oder Mutter von Projekten und Ideen?

Wie möchte ich mich fühlen, als Frau generell und in meiner Vorstellung der idealen Frau?

Wie ist meine Vorstellung von Weiblichkeit in Unterscheidung zu der „idealen Frau“ oder gar der „idealen Frauenrolle?“

Gibt es da jemanden, dem ich etwas recht machen möchte, ohne selbst genau zu wissen, ob ich wirklich genau so sein möchte?

#10  Sexualität: Mehr, weniger, anders?

Dein sexuelles Verlangen ist vielleicht für einige Zeit, wenn du die Kinder nährst, im Hintergrund. Du investierst viel Energie in die Aufzucht der Kinder – als Vollblut-Mutter oder einfach nur, weil du dich entschieden hast oder es sich so ergeben hat, diese Phase der Mutterschaft und der Fürsorge für die Kinder zu durchlaufen. Mütter-Themen werden dich nun einige Zeit begleiten.

In welcher Situation du auch bist, es lohnt sich  immer, dich in deiner jeweiligen Situation zum Thema Weiblichkeit mit bestimmten Aspekten zu befassen. 

Partnerschaftliche Konflikte können überhand nehmen, was dich auf unterschiedlichen Ebenen zur Auseinandersetzung mit deinem Frau-Sein und deiner Weiblichkeit bringt.

Deine sexuelle Kraft in der „Sommerphase“ ist  noch einige Zeit stark – Östrogene machen weiterhin die Frau schön und Progesteron macht die Frau stark.

Du liebst Sexualität sehr, mittelmäßig oder weniger und du hast möglicherweise eigene Vorstellungen von größerer Erfüllung in deinem Liebesleben.

Deine Wünsche zum Thema Intimität und Sexualität darfst du dir bewusst machen. Es gibt kein Tabu. Setze dich mit deinen Wünschen auseinander und thematisiere es als Paar oder als Single. Gerne unterstütze ich dich dabei.

#11  Selbstbestimmter Leben – Licht ins Dunkel bringen

Mit einem gesund wachsenden Selbstbewusstsein kannst du  auch die Vorgaben deiner Eltern und das Vorbild ihrer gelebten Partnerschaft hinter dir lassen und ein mehr selbstbestimmtes Leben führen.

Du darfst Sexualität und deine Wunsch-Vorstellung/en noch viel mehr entdecken.

Der Idealfall ist sicherlich, dass du in deiner Partnerschaft deine Bedürfnisse und Wünsche bei großer Nähe und Intimität ansprechen kannst.

Die Verbindung zum tiefen weiblichen Wissen aufzubauen und dieses zu tiefen, ist für die meisten Frauen ein längerer Prozess.

Dieser beinhaltet, dass wir Licht ins Dunkel unserer eigenen Geschichte bringen und allmählich zu einer erweiterten Betrachtungsweise kommen, um die weibliche Kraft neu in unser Leben zu integrieren.

In einem  vertrauten Frauen/Kreis, welcher offen für den Umgang mit Themen von Sexualität ist, kannst du dich gegebenenfalls in ehrlichem Miteinander austauschen. Spreche mich bei Interesse bitte auf darauf an.

#012  Wechseljahre/Wandeljahre

Das Progesteron beginnt bereits mit 38 Jahren weniger zu werden, die Östrogene sinken spätestens nach Ausbleiben der Regelblutung. Die Wechseljahre/Wandeljahre setzen ein und eine neue Phase, die des Herbstes beginnt.

Ein Umdenken ist nun angeraten. Der Körper reagiert zum Beispiel schneller auf Stress und macht sich bemerkbar.  Es können nicht nur Hitzewallungen auftreten, viele mögliche Beschwerdebilder können sich zeigen. 

#013  Stressbelastung, Nebennierenschwäche und Folgen

Um eine Stressbelastung zu meistern, muss die Nebenniere große Mengen Cortisol ausschütten. Sind die Nebennieren nach zu langem Stress zu müde geworden, um ausreichend Cortisol zu produzieren, behilft sich der Körper, in dem er Cortisol aus anderen Quellen herstellt: Aus den Vorstufen des Cortisols, nämlich Pregnenolon und Progesteron.

Diese aber haben noch andere wichtige Aufgaben im Körper, die dann vernachlässigt werden. So kommt es, dass durch anhaltenden Stress nicht nur ein Cortisolmangel, sondern auch ein erweiterter Hormonmangel entsteht, der die Schilddrüse beeinflussen kann und u.a. Östrogen- & Progesteron in Mitleidenschaft ziehen kann. Die gesamte Hormonlage kann entgleisen.

In Blut- oder Speicheluntersuchungen sind Hormonwerte zu bestimmen. Eine naturheilkundliche Behandlung, gegebenfalls auch durch unterstützende Anwendung von bio/natur-identischen Hormonen in Creme- oder Kapselform ist gut umsetzbar.

#014  Auf neuer Ebene wieder fest im Sattel sitzen

In unserer Kultur werden wir Frauen gerne wertgeschätzt als „Archetyp junges Mädchen mit Frühlingsqualitäten“ und „Archetyp Mutter und sexuelle Frau mit Sommerqualitäten“.

Du selbst kannst etwas ändern daran, indem du die Qualitäten der „Schattenblüten-Herbst-Frau“ würdigst, lebst und mehr lieben lernst – in dir und bei anderen Frauen.

Zurückzuschauen zu den Jungen, Unschuldigen, Schönen, ist wie ein Blick in den Rückspiegel. Ein realistischer Blick auf die Zeit deiner Jugend ist hilfreich:

Zum damaligen Zeitpunkt warst du eingespannt in dein Umfeld und konntest dein Jungsein nicht nur genießen, richtig? In einigem warst du möglicherweise noch sehr fremdbestimmt, naiv oder nicht achtsam genug, so dass sich einiges auch nicht so sehr leicht gestaltete, wie es hätte sein können. 

Auch die nährende Mutter bist du zur „Schattenblüten-Herbst-Zeit“ meist nicht mehr – zumindest nicht mehr für deine eigene Brut, denn sie steht auf eigenen Beinen. 

Du als sexuelle Frau, die nur für den/die Partner lebte und sich hingab, vielleicht unterordnete, warst möglicherweise auch noch nicht ganz in deinem selbstbestimmten sexuellen und kreativen Ausdruck angelangt, sondern eher im Funktionieren. 

#15  Selbstermächtigung  und Freude am eigenen Sein

Nun ist die Zeit, deine schöpferischen Energie in Beziehungen und Projekte deiner Wahl zu investieren, und vermehrt in deine eigenen Kraft und in deine Selbstbestimmung zu kommen. 

Lasse dich nicht mehr aufhalten! Finde nun heraus:

Was ist mein Leben, meine Aufgabe?

Lasse das Magische im Leben zu!

 

#16  Die Schattenseite der Schattenblütenfrau

Im Herbst gehen wir in eine Phase, die dem abnehmenden Mond oder dem Herbst als Synonym-Jahresezeit entspricht. Es geht darum, sich mit Weisheit den bevorstehenden Aufgaben zu widmen.

Für die eine Frau sind es zum Beispiel Enkel groß zu ziehen, für die andere in auserwählten Gremien Einfluss walten zu lassen oder für eine weitere Frau ist es herausfordernd und freudvoll ein gänzlich neues Projekt zu beginnen. 

Was ist die Schattenseite zur weisen Verantwortung? Die  innere Kritikerin, die zuviel in die scharfe, bestimmte, radikale Energie geht.

Die Wut-Energie, die sich gegen Partner oder Kinder oder KollegInnen richtet, Gängelnd und unzufrieden sich selbst und andere verletzt.

Das äußere erscheint nicht gut genug, Ansprüche an das Außen überdecken tiefe Selbstzweifel.

#17  Selbstführung – Meisterschaft

Es braucht nun einen guten Umgang mit sich selbst.

Es braucht Präsenz, werde dir bewusst:
Was passiert da gerade?

Nimm dir Zeit für punktuellen Rückzug:
Verbringe Zeit mit dir selbst und mache das,
wofür du bisher nicht die Muse hattest.

Anerkenne:
Nun wird so einiges von der nächsten Generation bewältigt.

Lerne Werte neu zu betrachten:
Worin kannst du dich glücklich schätzen? 

Du kannst deine Energie wunderbar anders kanalisieren, als frustriert darüber zu sein, dass andere deine Ansprüche gerade nicht erfüllen können oder wollen.

#18  Tore öffnen zur inneren Welt

Sehe die innere Kritikerin mehr wie eine große Schwester: Sie soll dich daran erinnern, wo du hin möchte.

Werde dir deiner Wut, deiner Angst, deiner Trauer oder alter Scham und Schuldgefühlen bewusst.

Eine Erkrankung der weiblichen Organe drücken meist etwas aus, was nun gesehen und geheilt werden möchte:

Alter Schmerz
Langandauernde Konflikte
Verborgene Wünsche und Sehnsüchte
Tiefe Angst oder Abwehr der Lebenskraft

Nun geht es darum, die blockierten, im Körper abgespeicherten Erfahrungen achtsam und heilsam in frei fließende natürliche weibliche Energie zurückzuführen.

Zur Verarbeitung von alten Wunden, die vielleicht nochmals aufbrechen, hole dir gegebenenfalls Begleitung-Unterstützung in diesem Prozess des Heilens. Ich bin für dich da.

#19  Stärke aus Erfahrung

Die Stärke dieser Phase ist nun, den größeren Gesamtzusammenhang von vielem wahrzunehmen. Du darfst dein Leben nun überblicken und Stärke aus deinen Erfahrungen gewinnen.

Gleichzeitig darfst du nun eigene Bedürfnisse befreit aufsteigen lassen und kommunizieren. Du brauchst dich nicht (mehr) zurückhalten.

Du weißt selbstbewusst und intuitiv, wo du nichts mehr zu verlieren hast, weil du es in dir gefunden hast oder grade im Begriff bist, die Quelle in dir zu finden.Du wirst zu einer inneren Zauberin.

#20  Im Winter – die alte Weise  

Älter werden ist nichts für Angsthasen. Mit der Dunkelheit in Kontakt  zu kommen, auf den Dunkelmond zuzulaufen, ist meist kein Spaziergang. Sich dem Alterungsprozess zu stellen, sich dem Lebensende anzunähern, macht oft Angst. 

Es gibt zu wenig Würdigung in unserer Gesellschaft für diese letzte Phase des Lebens.
Wie ist es wenn ich eine alte Frau bin?

Leisten, Fortpflanzen, Funktionieren – das alte Programm greift nicht mehr. Davor fürchten sich viele Frauen, ebenso wie vor der Einsamkeit.

Nun gilt es durch das Nadelöhr zu gehen, radikale Selbstliebe, (sich selbst) verzeihen, letzte Wünsche aussprechen oder sich diese noch erfüllen, runden deine Abenteuerreise im „Themen-Park Erdenkreislauf“ ab.

Wie kann sich die Süße des Lebens zeigen? 

Du kommst zum süßen Kern, indem du nun die Schale gänzlich hinter dir lässt. Es ist schon alles da, es darf sich lediglich öffnen, strecken, entfalten und in seiner ganzen Größe sichtbar werden/sein.

Du bist weiser und reifer geworden, dann darf deine lange Reise nun auch zu Ende gehen.

Und es kam der Tag,
da das Risiko in der Knospe zu verharren,schmerzvoller wurde,
als das Risiko zu blühen.
Anais Nin

 

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