SeelenpartnerInnen

Die Seele enthält unser individuelles menschliches biologisches Potenzial und unser Wachstums- und Beitragspotenzial in sich als keimfähigen Samen. Diese drei Wachstumspotenziale stehen allen gesunden Menschen zur Verfügung.

In Beziehungen suchen wir Ergänzung, Gleichklang und Fülle um unser Potenzial im Spiegelbild des Gegenüber oder des Seelenpartners zu verwirklichen.  

Die meisten Beziehungs-Coaches haben bemerkt, dass ihre KlientInnen zunächst psychologische Blockaden wie Ängste Scham, negative Selbstgespräche und tief verwurzelte Verhaltensmuster beseitigen sollten, um ihre/n Seelenverwandte/n zu finden oder anzuziehen. Was liegt also auf dem Weg und 

Wie kannst du deine Seelenverwandten definieren, finden, einladen oder einer Einladung folgen und wie kannst du sie qualifizieren?

Wir unterscheiden in drei verschiedene Arten von Seelenverwandten

Biologische Seelenverwandte
Wachstums-Seelenverwandte
Transzendentale Bestimmungs-Seelenverwandte

# 1  Biologische Seelenverwandte 

Sie sind auf einzigartige Weise mit ihrer DNA, Werten, Bedürfnissen, Wünschen und ihrem Lebensstil kompatibel, um ihre biologische Bestimmung zu verwirklichen. Zur Aufrechterhaltung ihrer Existenz wirken sie gemeinsam in folgenden Sektoren des Lebens:

  • Überleben: Nahrung, Unterkunft, Sicherheit, Informationen
  • Reproduktion: Fortpflanzung
  • Gruppenbildung: Familie und Gemeinschaft
  • Territoriale Abgrenzung: Schutz und Bewahren
  • Wettstreit: Kooperation und Machtausübung
  • Lebensqualität: Suchen und Verbessern

#  2  Wachstumsseelenverwandte

Sie sind würdige Gegner, gleiche und gegenüberliegende Seelenfelder, die in einzigartiger Weise kompatibel sind, um sich gegenseitig herauszufordern. Durch ständiges Lernen, Wachsen, Erwachen und Heilen verwirklichen sie ihr Potenzial.

Lern- und Heilungsfelder

Fortwährendes Lernen ermöglicht es uns, den Herausforderungen des Lebens zu begegnen und unseren biologischen, wachstumsorientierten und transzendentalen Zweck auf immer bessere Weise zu leben.

Fortwährendes Heilen unterstützt einfühlsame, kooperative, soziale Fitness und Liebe im Dienst unserer biologischen Bestimmung.

Mehr Freiheit, mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Weisheit

Ständiges Wachsen im Bewusstsein führt zu einem wachsenden Maß an Freiheit durch mehr verfügbare Wahlmöglichkeiten und Weisheit, um angemessen auf die Herausforderungen des Lebens zu reagieren.

Es geht immer mehr darum, die/den Seelenverwandte/n, oder im spezielleren den Partner/die Partnerin, freizugeben für die Selbstentwicklung. Dies führt dazu, sich in Beziehungen vollständiger ausdrücken zu wollen einhergehend mit mehr Verantwortungsübernahme für eigenes Denken, Fühlen und Handeln.

Weiter voranschreitende Bewusstseinsentwicklung/Ewachen führt zu einem zunehmenden Maß an Frieden und Freude durch das Ankommen in der Seelenbestimmung: Im gegenwärtigen Augenblick-Moment-Gewahrseins und die Hingabe an das, was ohne Verlangen und Hass, Anhaften und Verblendung ist. Nun kann ein Flow in den Interaktionen der Partner entstehen.

# 3  Transzendentale Bestimmungs-Seelenverwandte

Sie sind in einzigartiger Weise kompatibel, um mehr Güte, Wahrheit, Schönheit und Funktionieren im Dienste der biologischen Bestimmung UND zum Nutzen von anderen zu ko-kreieren. Sie ergänzen ihre Talente für Empathie, kognitive Intelligenz, Kreativität, Ästhetik sowie feminine und maskuline Polarität.

Sie teilen dieselbe Freude, Leidenschaft, Sorgen, denselben Schmerz und Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem sie dieselbe Berufung (Erhaltung, Verbesserung, Innovation) und dieselbe Tiefe teilen.

Sich mit Freude gemeinsam in die Welt einbringen

Sie übernehmen gleiche Rechte und Verantwortlichkeiten bei der Verwirklichung ihrer gemeinsamen Bestimmung. BEIDE tun das, was sie gerne tun und gut können um sich auch damit in die Welt einzubringen.

Den Fokus halten auf das was gut, wahr, schön und funktionell ist

Sie machen feminine Ansprüche (Fürsorge, Mitgefühl, Gefühle, Beziehungen) und maskuline Geltungsansprüche (Rechte, Gerechtigkeit, Rationalität, Autonomie) geltend, indem sie den Fokus halten auf das was gut, wahr, schön und funktionell ist.

Sie gehen nur dann zum Handeln über, wenn gegenseitiges Verständnis und Einvernehmen zwischen ihnen und allen betroffenen Menschen besteht.

Gegensätzlich und Gleich in Co-Creation

Sie co-kreiren ihre Liebesbeziehung als Gegensätzliche UND Gleiche, auf allen Ebenen ihres Daseins.  

Der Flow entsteht aus dem freien Variantenraum aus dem Moment der beiden „Wahrheiten“, die ausgerichtet sind auf die Gestaltung des „Sich-Einbringens“ in die Welt.

Sie lieben nicht nur einander, sondern ihr Anliegen liegt in der einzigartigen Weise im gemeinsamen Gestalten, der Co-Creation.

# 4  Was ist deine Ausrichtung?

Du kannst nicht finden, anziehen, einladen oder einer Einladung folgen wenn du nicht weißt, was du suchst.

Was ist dein Begehren, dein Wunsch und was trägst du zu einer Beziehung bei?

In meiner kostenfreien PDF (siehe unten) erlangst du einen Fragebogen, denn du für dich durchgehen kannst, um dir über deine Werte und Wünsche klar zu werden.

Aus den Antworten kannst du eine Visionskarte und/oder ein klares Dating-Profil erstellen, das sich auf die idealerweise drei wichtigsten Dinge fokussiert.

Dennoch kannst du an jede/n potenziellen Seelenverwandte/n mit einem Anfängergeist herantreten, um offen zu bleiben für Potenziale oder das Unerwartete, was auch zu jedem Zeitpunkt geschehen kann.

# 5  Fragen für Singles:

Welche Art von Seelenverwandt/en suchst du, möchtest du anziehen oder einladen? Eine/n Partner/in mir der Ausrichtung auf eine

Biologische Bestimmung?
Wachstumsbestimmung?
Transzendentale Bestimmung?

Welches sind die drei Eigenschaften/Werte, die für dich auf deine/n Seelenpartner/in am wichtigsten sind und warum?

Was ist dein klares Dating-Profil um ein deutliches JA zu sagen?

Wie siehst du dich selbst in Bezug auf ein mögliches Erreichen deiner Erfüllung?

Bist du eher ein Satisficer oder ein Maximicer?

Als Satisficer bist du jemand der/die eine Entscheidung triffst oder beginnst zu handeln, sobald ein bestimmtes Kriterium erreicht ist. Dies bedeutet nicht, dass du dich mit dem Mittelmaß zufrieden gibst. Das gewählte Kriterium kann sehr hoch sein aber sobald du das richtige Hotel/ Auto/die Schokolade gefunden hast, bist zu zufrieden.

Bist du ein Maximierer, willst du die non-plus-ultra Entscheidung treffen. Siehst du also ein Fahrrad, das deinen Vorstellungen entspricht, kannst du dich dennoch nicht endgültig dafür entscheiden sondern musst erst alle möglichen Optionen durchgehen, um zu wissen, dass die Entscheidung zum Kauf in jedem Fall die beste ist. 

Auf welche Hindernisse stößt du bei der Suche, Anziehung, Einladung deines Seelenverwandten?

Was möchtest du verbessern, um deinen/n Seelenverwandte/n zu finden, anzuziehen, einzuladen?

# 6  Fragen für Paare

In welcher Art von (seelenverwandter) Beziehung befindest du dich derzeit? In einer Beziehung mit 

Biologischer Bestimmung?
Wachstumsbestimmung?
Transzendentaler Bestimmung?

Was würdest du (individuell) oder du und dein/e Partner/in gerne gemeinsam co-kreieren? 

Biologische Bestimmung?
Wachstumsbestimmung?
Transzendentale Bestimmung?

Gibt es Hindernisse für dich und deinen Partner, deine Partnerin, eure Bestimmung anzuheben, zu vertiefen?

Oder: Wenn du in Anbahnung zu einer Partnerschaft bist:
Gibt es Hindernisse eure Seelenverwandschaftsbeziehung gemeinsam aufzubauen?

Wenn ja, was sind das für Hindernisse?

Was möchtest du selbst verbessern, um eine Seelenverwandtschaft mit deinem Partner in größere Co-Creation zu bringen?

Welche nicht realisierten Potenziale siehst du in dir und deinem Partner?

# 7  Bottum-Up – Anfangen und schauen wohin es geht

Die meisten Menschen verfolgen einen Bottom-Up-Ansatz beim Kennenlernen in Beziehungen. Nach dem Motto „Schaun wir mal“. Beim Bestreben in eine feste Partnerschaft oder Familiengründung zu gehen prüfen wir möglicherweise tiefgründiger ab, ob der/die PartnerIn wichtige Werte in die Beziehung mit einbringt.

Lernfelder

Beziehungen entwickeln sich dann im positiven Falle zum Beispiel nahtlos von der biologischen Bestimmung der „transaktionalen Liebe“ zur Wachstumsbestimmung, also zu einer „Wachstums-transformatorischen Liebe“.

Durch „dick und dünn“

Die Partner oder das Paar gehen „durch dick und dünn“ und überstehen gemeinsame Krisen. Durch die Unterschiedlichkeit der Individuen in der Partnerschaft entsteht ein gemeinsames „Lernfeld“. Manchmal führt eine transformatorische Liebe daher zu einer besseren funktionellen transaktionalen Liebe und das gegenseitige Verständnis füreinander oder sogar die gegenseitige Unterstützung im Alltag wächst.

Nur einer entwickelt sich stetig und intensiv weiter

Häufig trennen sich jedoch auch Partner, wenn sich Unterschiede als zu groß herausstellen, dass selbst ein Lernfeld zu anstrengend ist und die Hürden zu unüberwindlich werden.

Es geschieht auch häufig, dass einer der Partner sich durch den transformatorischen Wachstumsprozess dauerhaft weiterentwickelt während der Partner/die Partnerin nicht.

Einer von beiden entwickelt sich intensiver aus dem funktionellen-transaktionalen Bezug oder sogar aus dem wachstums-transformatorischen Lernfeld, um seine/ihre transzendentale Bestimmung zu leben, während der/die andere diese potenzielle Kraft und Entwicklung im Leben für sich nicht wahrnehmen kann oder derzeit keinen Sinn darin sind.  

Sturm auf hoher See

Diese Phase kann oft begleitet sein von instabilen Phasen für das Paar. Denn die Suche nach sich selbst oder das Setzen der Segel in Richtung des eigenen Lebensplans eines Partners geht durch stürmische Gewässer für die Partnerschaft. In manchen Fällen sind die Wogen nach dem Sturm geglättet und die Sicht nun klar. Doch die wilden Stürme können auch zum Schiffbruch führen und ein gänzlicher Neuanfang scheint nun nötig.

Instabilität und Neuorientierung

Es kann sein, dass sich (eine) Dreiecks-Beziehung/en auftun, um neue Ebenen zu erfahren oder zu integrieren, um sich vielleicht klar zu werden, wo der Weg hin gehen soll.

Auch die Beschäftigung mit Fragen wie  „doch lieber alleine leben?“ oder „aussteigen aus dem Monogamie-Modell?“ kann diese Phase begleiten.

Partner/Innen wachsen und erwachen, lernen und heilen also in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und auf unterschiedliche Weise gegebenenfalls gleichzeitig, jedoch in unterschiedlichen Lebensbereichen. Es geht dabei letztendlich immer um Suchen und Finden einer neuen Ebene zunächst in sich selbst, gegebenenfalls in der bestehenden Partnerschaft und eventuell auch in einer neuen, passenderen Partner-Verbindung.

Frauen wollen oft mehr in ihrer partnerschaftlichen Beziehung 

Gemäß Umfragen geben sich bisher Männer in ihren Beziehungen aus verschiedenen, meist ähnlichen Gründen eher zufrieden:  „Passt schon!“, was manchmal auch zum VerPASSen von Chancen für Veränderung führt. Frauen oder das Weibliche im Mann sind von ihrer Seelenanlage her eher „feinabgestimmter“ in ihrem Fühlen und auch in ihren Ansprüchen.

Sie streben eher an, das noch nicht Erreichte, das Vakuum beziehungsweise das Potenzial zur Fülle zu bringen. Das bedeutet Wandlungsbereitschaft und Investition: Für den aktiven Part(ner), jedoch in Folge oft auch für den Part(ner), der zurück gelassen wird und nun durch das Auflösen der Beziehung mit Veränderung und Wandel konfrontiert ist.

# 8  Top-Down – wer passt zu meiner Seelenbestimmung?

Ein anderer Ansatz zur Beziehungsanbahnung ist ein Top-Down-Prozess: Die transzendentale Absicht ist die Ausrichtung der Seele, der Lebensplan; Die Erfüllung des Dharma, also herauszufinden, was genau meine Aufgabe im Leben ist und wie ich diese Absicht im Leben umsetzen kann. Infolge laden wir dann erst den Wunschpartner in unser Leben ein. Wenn es nur so leicht gehen würde!

Stress- und angstfrei in Partnerschaft

Dazu gehört auch herauszufinden, inwiefern ich mich noch im Selbstheilprozess befinde und wie ich mir eine stress- und angstfreie und kraftvolle Partnerschaft im Idealfall vorstelle. Wer ist am Besten kompatibel im Gleichen oder Gegensätzlichen für mein energetisches Feld auf allen Ebenen? Geistig, psychisch und körperlich.

Bist du selbst so weit, dich auf allen Ebenen bereit zu fühlen?

Die transzendentale Absicht 

Die transzendentale Absicht ist in einem individuellen Leben eine möglicherweise lang gehegte, latente, jedoch immens große, wenn nicht die größte Schubkraft, wenn sie auf deiner Lebensagenda steht.

Transzendente Öffnung – du begegnest deiner Dualseele

Wenn du transzendente Öffnung erlebt hast und deinem Seelenparter als „Dualseele“ begegnest, geschieht oft das Abgleichen/das Scannen der Seelen. Es ist dann sehr oft der Fall, dass für beide Partner zu diesem Zeitpunkt (noch) kein reales Zusammenleben möglich ist, da sich beide noch im Selbstheilprozess befinden.

Beide spüren, dass sie auf einer sehr intensiven Ebene in sehr vielen Punkten immens gleich schwingen, in anderen Punkten können jedoch große Unterschiede bestehen. Das reale Leben spielt sich auf unterschiedlichen Bühnen ab.

Es ist möglich, dass die telepathische Verbindung sehr stark ist, Worte jedoch die eigenen Welten schwer füreinander beschreiben können.

Der Wunsch, dass Co-Creation sich in der Realität manifestiert

Das Potenzial, in dieser Seelen-Verbundenheit, obwohl momentan kein Zusammenleben möglich, einen enormen Entwicklungsschub zu machen, ist groß. Der Blick auf die eigene Lebensbestimmung und der Wunsch, Co-Creation in der Realität zu verankern, wird nun klarer.

Das Geschenk 

Wenn in der individuellen Entwicklung das Geschenk „Lebens/Seelen-Bestimmung & Co-Creation“ gänzlich ausgepackt werden soll, dann wird sich dieses irgendwann – selbst nach langem stillen Untergrund-Schweigen – Bahn brechen und im Leben entsprechende Weichen stellen. 

# 9  Transzendentale Bestimmung kommt im Realbewusstsein an

Die/den Seelenverwandte/n in diesem eigenen Wachstumsprozess zu finden, mit dem/der wir die Erfüllung unseres höchsten Potenzials, die transzendente Bestimmung leben können, bedeutet eine Ebene ohne Vorbehalte oder Zwänge zu begehen.

Es geht um Freiheit und den Umgang mit Freiheit, um Liebe zu sich selbst, und um ebenbürtiges Geben und Nehmen.

Auch wenn dieser „Schlüssel ins Schloss-Prozess“ für manche Menschen (noch) zu unsicher, zu anstrengend oder zu weit erscheint und sich manchmal in einem Leben auch nicht ergibt, kann die Beschäftigung mit dem Thema dennoch sehr bereichernd sein.

Co-kreierend wirken zu können, auch auf anderen Ebenen wie zum Beispiel als Team-Partner, Sport- oder Gesangs-/Band-Partner, Geschäftspartner etc., kann als eine Spielvariante der Oktave ebenso zum Wahren, Schönen und Guten und Funktionellen beitragen – für jedes Individuum, für die jeweiligen Partner und für die Welt.

# 10  Für welche Art von Seelenverwandten bist du bereit?

Welche realistischen Wünsche und Erwartungen hast du an deinen Seelenverwandten?

Was bringst du selbst in die Beziehung ein?

Was sind Hindernisse, Bedenken, eingeschränkte Ansichten, negative Selbstgespräche, Ängste, Blockaden?

Wie wirst du dich fühlen wenn deine Wünsche erfüllt werden?

Zur Vertiefung der Thematik empfehle ich dir die Teilnahme an meinen Seminaren.
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